Gibt es eine Straßenzulassung für Golfcarts?
Es gibt für Österreich zwei Arten von Zulassungsmöglichkeiten:
1.) Zulassung mit 10km/h-Tafel, Vorteil sind die geringen Kosten, Nachteil, dass das Fahrzeug auf 10km/h gesperrt wird.
2.) Zulassung mit mehr als 10km/h, Vorteil besteht darin, dass das Fahrzeug mit jeder beliebigen Geschwindigkeit fahren darf, jedoch ist der Umbau für diese Zulassung mit höheren Kosten verbunden. Es muss eine StVO-Lichtanlage nachgerüstet werden. Das Fahrzeug wird dann als "Transportkarren" einzelgenehmigt" und darf eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h haben.
Mit welcher Batteriespannung werden die Elektrofahrzeuge betrieben?
Früher wurden meist überall 36-Volt-Systeme eingebaut, wobei heutzutage die meisten Hersteller auf 48-Volt-Systeme umgestiegen sind. Die 36-Volt-Motoren nehmen den Strom aus 6x6 Volt Batterien. Man könnte aber natürlich auch 3x12 Volt Batterien verwenden.
Die 48-Volt-Fahrzeuge sind meistens mit 6x8 Volt Batterien ausgestattet, wobei Hersteller wie CLUBCAR und E-Z-GO bei den Golffahrzeugen bereits auf 4x12 Volt Batterien umgesattelt haben. Bei Fahrzeugen, wo eine höhere Batteriekapazität benötigt wird, sind 8x6 Volt Batterien eingebaut, wie z.B. in den CLUBCAR Carryall-Fahrzeugen oder dem JOHN DEERE Gator Electric.
Wo erhält man diese speziellen Golfcart-Batterien?
Man sollte auf jeden Fall zu einem Händler gehen, der auch mit Golfcarts handelt. Der große Vorteil dabei ist, dass diese dort meist am günstigsten sind. Es kann hier zu Preisunterschieden von bis zu 100% (!) im Vergleich zu einem normalen Batterie-Händler kommen. Weiters wissen die Golfcar-Händler am besten über Einbau, Pflege etc. bescheid.
Was ist die Höchstgeschwindigkeit von Golfcarts?
Die meisten Fahrzeuge fahren je nach Einstellung (entweder durch Sperren oder Digital) zwischen 10 und 30 km/h. Spezielle Modelle können über 40 km/h erreichen. Dies wird mittels stärkerem Motor sowie stärkerem Controller erreicht.
Welche Bremsen haben die Fahrzeuge?
Die meisten Golfcarts (vorallem 2-Sitzer für den Golfplatz) sind mit einer 2-Fach-Hinterradbremse ausgestattet, wobei diese entweder als Trommel- oder Scheibenbremse ausgeführt ist. Manche Modelle (meist die Nutzfahrzeuge) verfügen zudem über einer Vorderradbremse. Bei Geländefahrzeugen ist die Bremsen meist hydraulisch betätigt.
Das neue E-Z-GO RXV besitzt überhaupt keine mechanische Bremse mehr, sondern wird ausschließlich über den Motor abgebremst.
Was ist das CLUBCAR IQ-System?
Das IQ-System ist mit der Zusammenarbeit der Firma CLUBCAR und CURTIS entstanden. Der Grundgedanke liegt darin, dass man per Laptop oder einem Handgerät die technische Details wie Höchstgeschwindigkeit, Beschleunigung, Motorbremse individuell einstellen kann. Weiters ist die Feststellung von Fehlern möglich, die die Reparatur erheblich erleichtern. Weitere Vorteile sind ein stärkerer Elektromotor, womit auch bergauf die Geschwindigkeit besser gehalten wird. Zudem gibts einen Batterie-Hauptschalter, der für Wartungsarbeiten sowie längere Standdauer gedacht ist.
CLUBCAR baut das System seit dem Jahr 2001 bei den DS-Elektrofahrzeugen ein. Die Seriennummer muss dann am Anfang ein "Q" beinhalten (z.B. AQ04-- ----). Seit Ende 2005 wird das System auch in den Baureihen "Villager", "Carryall", "Transporter" und "Turf" eingebaut.
Was ist das E-Z-GO PDS-System?
Das PDS-System der Firma E-Z-GO passiert grundsätzlich auf dem gleichen Prinzip wie das IQ-System von CLUBCAR. Jedoch sind die Einstellung nicht so individuell möglich, sp gibt es 3 verschiedene Steckkombinationen für die Fahrzeuge. Diese 3 Fahrtmodi sind bereits vom Hersteller voreingestellt. Der Vorteil liegt bei diesem System daran, dass man das Fahrzeug sehr günstig auf die Höchstgeschwindigkeit umstellen kann (~€ 20.-). | |
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